von Hans-Jörg Rüstemeier
B-Plangebiet der Gemeinde Niestetal
Die Gemeinde Niestetal hat von 2009 bis 2011 drei Bebauungspläne zur Entwicklung des Gewerbegebietes (GE) "Sandershäuser Berg" aufgestellt. Es handelt sich neben dem eigentlichen GE selbst um eine neue Straßenverkehrsanbindung des Gewerbegebietes in Richtung Westen und eine neue Straßenverkehrsanbindung in Richtung Süden. Zeitlich parallel wurde der Flächennutzungsplan der Gemeinde Niesteal entsprechend angepasst. Wir hatten die Aufgabe, jeweils die Umweltberichte, Grünordnungspläne und die artenschutzrechtlichen Fachbeiträge zu erstellen. Außerdem mussten abschließend Dokumente zur Abstimmung eines "Städtebaulichen Vertrages" zwecks Umsetzung artenschutzrechtlich erforderlicher Ausgleichsmaßnahmen insbesondere zugunsten der Feldlerche sowie Antragsunterlagen für die Beantragung natuschutzrechtlicher Ausnahmegenehmigungen erstelt werden.
von Hans-Jörg Rüstemeier
Erdgas-Verdichterstation in Würselen (Städteregion Aachen)
Die "Open Grid Europe" errichtete von 2019 bis 2021 für die Erdgas-Fernleitung Aachen-Legden eine Verdichter-Statiom im östlichen Stadtgebiet von Würselen. In Abstimmung mit der Städteregion Aachen als wesentliche Genehmigungsbehörde wurde von 2016 bis 2018 das Planungs- und Genehmigungsverfahren für die Verdichter-Station nicht gemäß BImSchG sondern als Bauleitplanverfahren nach BauGB durchgeführt. Dabei wurde parallel der Bebauungsplan aufggestellt und der Flächennutzungsplan der Stadt Würselen entsprechend geändert. Zudem wurde ein gesonderter Landschaftspflegerischer Begleitplan aufgestellt, der u.a. artenschutzrechtlich erforderliche Ausgleichsmaßnahmen zugunsten von Feldlerche und Rebhuhn auf einer im Norden der Stadt Würselen von der Kommune betriebenen "Ökokonto-Fläche" enthält.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Umweltbaubegleitung Ergänzung einer Verflechtungsspur am Isarring
Um die verkehrliche Situation am Isarring in München zu entspannen, wurde als Ergänzung eine Verflechtungsspur gebaut. Die Baumaßnahme grenzte unmittelbar an den Englischen Garten an. Die Bosch & Partner GmbH wurde mit der Umweltbaubegleitung beauftragt. Aufgabe war u.a. zu kontrollieren, ob die aus dem Artenschutz resultierenden Auflagen umgesetzt wurden. Ebenso war vor der gründig der Schutz des vorhandenen Baumbestandes von Bedeutung.
Im Zuge der Umweltbaubegleitung wurden Baumhöhlen im Baufeld mittels Hubsteiger und Endoskop Kamera auf den Besatz von Fledermäusen hin überprüft. Bei der Fällung der Bäume wurde darauf geachtet, dass Stammstücke mit Höhlen gezielt geborgen und ggfs. am Boden nachuntersucht werden. An das Baufeld angrenzende Bäume waren entsprechend der einschlägigen DIN-Norm zu schützen. Bei Grabungen im Wurzelbereich wurden Baumwurzeln entsprechend zurückgeschnitten und versorgt.
Zusammen mit dem/der Bauherren:innen und den bauausführenden Firmen wurden Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich des Bauablaufes und des Verlaufes von Versorgungsleitungen entwickelt, um den vorhandenen Baumbestand zu schonen.
Die Baustelle wurde während der gesamten Bauphase betreut. Bauherr:in und ausführende Firmen wurden in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden hinsichtlich einer zulassungskonformen Umsetzung beraten.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Landschaftspflegerische Ausführungsplanung für die B243
Die B243 besitzt im Südharzraum eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Thüringen. Sie verbindet die Südharzstädte Osterode, Herzberg, Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Mackenrode und Nordhausen mit dem Autobahnnetz und dient als südliche Verteilungsschiene für den Harz.
Der Bau der Ortsumgehung Barbis (VKE 2) ist seit September 2014 fertig gestellt, nun wird die VKE 3 mit rund 3,7 Kilometer bis zur niedersächsisch-thüringischen Grenze gebaut.Im Bereich der Siedlung Nüxei durchquert die VKE 3 das FFH-Gebiet DE 4329-303 „Gipskarstgebiet bei Bad Sachsa“. Unmittelbar östlich des FFH-Gebietes ist eine 50 Meter breite Grünbrücke vorgesehen, um die verschiedenen faunistischen Funktionsbeziehungen aufrechterhalten zu können. Zwischen dem FFH-Gebiet und der Landesgrenze werden beidseitig der B243 PWC-Anlagen mit einer Parkstand-Kapazität von jeweils 10 Lkw und 15 Pkw angelegt.Wir werden das Vorhaben die nächsten Jahre begleiten. Im Rahmen der Landschaftspflegerischen Ausführungsplanung werden die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wie z.B. Aufforstungen, Waldumbau, Ausweisung von Ackerrandstreifen und Entwicklung von Extensivgrünland sowie die Bepflanzung der trassennahen Flächen umgesetzt. In den angrenzenden Wäldern sind zudem Fledermauskästen aufzuhängen.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
B66 - Durchführung vorgezogener Maßnahmen des Artenschutzes für Fledermäuse
Vertreter:innen von Bund und Land haben am 25.8.2017 mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss für den Baubeginn für die B66 Ortsumgehung Barntrup in Ostwestfalen gegeben.
Für den Neubau der rund 6 Kilometer langen Ortsumgehung Barntrup entstehen insgesamt zwölf Brücken.
Die Bosch & Partner GmbH wird das Vorhaben die nächsten Jahre begleiten.
Im Vorfeld der Bauarbeiten werden die zu fällenden Bäume vom Boden aus auf ihr Quartierangebot (Spechthöhlen, Spalten) für Fledermäuse hin begutachtet. Zudem werden Ersatzquartiere in Form von Fledermauskästen verschiedener Qualitäten in geeigneten umliegenden Waldbereichen ausgebracht und im Rahmen eines Monitorings begleitet. Soweit erforderlich werden wir auch mit einer ökologischen Fällbegleitung vor Ort sein.
Im Rahmen der Landschaftspflegerischen Ausführungsplanung werden die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wie Aufforstungen und Entwicklung von Extensivgrünland sowie die Bepflanzung der trassennahen Flächen planerisch konkretisiert.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Machbarkeitsstudie Klima-Anpassungsindikatorensystem Bayern
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Landschaftsplanerische Begleitung von Planänderungen - Flughafen Berlin Brandenburg
Der Flughafen Berlin Brandenburg wurde vor und wird auch nach seiner Eröffnung im Oktober 2020 weiterentwickelt und an die veränderten Anforderungen seit seiner Planfeststellung 2004 angepasst. Für entsprechende Planänderungen sind nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 UVPG zumindest Vorprüfungen des Einzelfalls und ggf. eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen. Die Prüfung wird als allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls im Sinne des § 7 UVPG ausgestaltet. Im Zuge der Planänderungen ergeben sich regelmäßig zudem Anforderungen an den Artenschutz sowie Anpassungsbedarfe des Landschaftspflegerischen Begleitplans (LBP).
Wir wurden beauftragt den Flughafen Berlin Brandenburg bei den unterschiedlichen Änderungsvorhaben fachlich zu begleiten. Die besondere Aufgabe bestand u.a. darin, das langjährige und komplexe Planungsverfahren im Kontext der erforderlichen Vorprüfungen adäquat zu berücksichtigen. Dabei stellt sich stets auch die Frage, ob zusätzliche erhebliche nachteilige oder andere erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen im Zusammenwirken mit dem bestehenden Vorhaben hervorrufen werden.
Inhaltliche Schwerpunkte der Aufgaben in den begleiteten 12 Planänderungen lagen in den Bereichen der Neuversiegelung und Schallemissionen. Mit der zusätzlichen Versiegelung von Freiflächen sind regelmäßig Auswirkungen auf Lebensräume von Vögeln und Amphibien, den Boden sowie den Wasserhaushalt verbunden. Hinsichtlich des Lärmes führen räumliche Verschiebungen in den Abläufen des Flughafenbetriebs zu veränderten Auswirkungen auf umliegende Gebiete.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Thematischer Umweltatlas UBA: Aufbereitung von Umweltinformationen
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Machbarkeitsstudie für Renaturierungsmaßnahmen und Umbau Kalkofensteg
Der WWF Deutschland beabsichtigt im Rahmen des Hotspot-Projektes „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee und Zugspitze“ eine Renaturierungsmaßnahme an der Ammer bei Peiting umzusetzen. Die mit der Maßnahme einhergehende Reaktivierung der Ammeraue beinhaltet u.a. die Verlegung eines Weges und den Rückbau eines Ammerdamms. Die Wegverlegung wird durch eine nordwestlich des sogenannten Schnalzwehres gelegene Hangrutschung erschwert.
Im Zuge einer Machbarkeitsstudie wurden Möglichkeiten zur Verlegung des Weges und der Sicherung des Hangrutschungsbereichs erarbeitet. Um die Wegekonzeption bestmöglich gestalten zu können, wurde auch eine Neuplanung der Situation am sogenannten Kalkofensteg über die Ammer angedacht.
Im Zuge der Machbarkeitsstudie wurden mehrere Varianten entwickelt und mit verschiedenen Fachbehörden und Interessengruppen im Rahmen eines Stakeholderworkshops abgestimmt. Zur Klärung der Standfestigkeit des Haldenmaterials im Bereich der Hangrutschung wurden Bodenuntersuchungen mit Schürfen und Rammkernsondierungen durchgeführt. Für die Bewertung der Varianten aus umweltfachlicher Sicht wurde eine Erfassung der Biotop- und Nutzungstypen sowie geschützter Biotope durchgeführt. Auf deren Grundlage wurde eine Abschätzung der FFH-Verträglichkeit, der Vereinbarkeit mit dem europäischen Artenschutz und der Eingriffsregelung durchgeführt.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Agrar-Photovoltaikanlagen und Biotop-Solarparks
Mit den Anforderungen an die Energiewende nimmt derzeit der Druck auf die Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen für Solaranlagen erheblich zu. Fast zwangläufig werden Optionen konkret, die eine Mehrfachnutzung von Flächen ermöglichen: Die Agri-Photovoltaik bzw. AgriPV befasst sich mit der Nutzungskombination von Solarstromerzeugung und Landwirtschaft im Sinne von Nutzpflanzenproduktion. Der Terminus "Biotop-Solarpark" beschreibt die Vorteile, die ein Solarpark auch für seine Umgebung haben kann, wenn sein Standort optimiert wird im Sinne von Funktionen für die Biodiversität. Beide Aspekte werden im Vorhaben beschrieben und naturschutzfachlich einer Positionsbestimmung zugeführt.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Klimawirkungsbewertung Thüringen
von Hans-Jörg Rüstemeier
Monitoring der CEF-Maßnahmen zur OU Barntrup
Vertreter von Bund und Land haben am 25.8.2107 mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss für den Baubeginn für die B66 Ortsumgehung Barntrup in Ost-westfalen gegeben.
Für den Neubau der rund 6 Kilometer langen Ortsumgehung Barntrup entstehen insgesamt zwölf Brücken.
Bosch & partner wird das Vorhaben die nächsten Jahre begleiten.
Im Vorfeld der Bauarbeiten werden die zu fällenden Bäume vom Boden aus auf ihr Quartierangebot (Spechthöhlen, Spalten) für Fledermäuse hin begutachtet. Zudem werden Ersatzquartiere in Form von Fledermauskästen verschiedener Qualitäten in geeigneten umliegenden Waldbereichen ausgebracht und im Rahmen eines Monitorings begleitet. Soweit erforderlich wird bosch & partner auch mit einer ökologischen Fällbegleitung vor Ort sein.
Im Rahmen der Landschaftspflegerischen Ausführungsplanung werden die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wie Aufforstungen und Entwicklung von Extensivgrünland sowie die Bepflanzung der trassennahen Flächen planerisch konkretisiert.