von Hans-Jörg Rüstemeier
Monitoring der CEF-Maßnahmen zur B243 VKE 3
Die B243 besitzt im Südharzraum eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Thüringen. Sie verbindet die Südharzstädte Osterode, Herzberg, Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Mackenrode und Nordhausen mit dem Autobahnnetz und dient als südliche Verteilungsschiene für den Harz.
Der Bau der Ortsumgehung Barbis (VKE 2) ist seit September 2014 fertig gestellt, nun wird die VKE 3 mit rund 3,7 Kilometer bis zur niedersächsisch-thüringischen Grenze gebaut.
Im Bereich der Siedlung Nüxei durchquert die VKE 3 das FFH-Gebiet DE 4329-303 „Gipskarstgebiet bei Bad Sachsa“.
Unmittelbar östlich des FFH-Gebietes ist eine 50 Meter breite Grünbrücke vorgesehen, um die verschiedenen faunistischen Funktionsbeziehungen aufrechterhalten zu können. Zwischen dem FFH-Gebiet und der Landesgrenze werden beidseitig der B243 PWC-Anlagen mit einer Parkstand-Kapazität von jeweils 10 Lkw und 15 Pkw angelegt.
Wir werden das Vorhaben die nächsten Jahre begleiten. Im Rahmen der Landschaftspflegerischen Ausführungsplanung werden die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wie z.B. Aufforstungen, Waldumbau, Ausweisung von Ackerrandstreifen und Entwicklung von Extensivgrünland sowie die Bepflanzung der trassennahen Flächen umgesetzt. In den angrenzenden Wäldern sind zudem Fledermauskästen aufzuhängen.
von Hans-Jörg Rüstemeier
Betreuung artenschutzrechtlicher Maßnahmen - Bau des Porsche-Zentrums
Der Bau des Porschezentrums am Olympiapark in München wurde seitens der zuständigen Naturschutzbehörde mit der Anlage von Ersatzhabitaten (Überwinterungsquartiere, Eiablage- und Versteckplätze) für die Zauneidechse beauflagt. Darüber hinaus ist ein ephemerer Tümpel anzulegen.
Wir wurden beauftragt, die Erstellung der oben genannten Habitatbestandteile fachlich zu begleiten und den Kontakt mit der zuständigen Naturschutzbehörde aufzunehmen und zu unterhalten.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
LAP und Bauüberwachung für die Anlage von Ersatzlebensräumen
Um artenschutzrechtliche Verbotstatbestände zu vermeiden, mussten für die Gleiserneuerungen zwischen Übersee und Traunstein vorgezogene (CEF) Maßnahmen für Gelbbauchunken und Zauneidechsen ergriffen werden.
Die Bosch & Partner GmbH wurde beauftragt, für die Maßnahmen einen Landschaftspflegerischen Ausführungsplan (LAP) zu erstellen. Neben Überwinterungsquartieren, Sonnen-, Balz- und Versteckplätzen für die Zauneidechse mussten auch Ersatzgewässer für die Gelbbauchunke angelegt werden. Darüber hinaus waren Schutzmaßnahmen zu realisieren, um zu verhindern, dass einzelne Individuen in den Baustellenbereich einwandern.
Der Leistungsumfang ging über alle Leistungsphasen der HOAI. Während der Planung und Ausführung wurde enger Kontakt mit der zuständigen Fachbehörde bzw. Zulassungsbehörde gehalten. Trotz knapper zeitlicher Rahmenbedingungen konnten die Maßnahmen rechtzeitig und erfolgreich umgesetzt werden, sodass es zu keinen Verzögerungen im Bauablauf kam.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Beteiligungsverfahren zum Bundesraumordnungsplan Hochwasserschutz und SUP-Umweltbericht
von Hans-Jörg Rüstemeier
Anhörung zu Entwürfen der Regionalpläne Windenergie Schleswig-Holstein
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Trassenkorridorplanung SuedLink - Gemeinde Petersberg
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Praktische Erfahrungen mit der Umsetzung der FFH- und Vogelschutzrichtlinie
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Windenergie - Landesentwicklungsplan und Regionalpläne Schleswig-Holstein
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Rekultivierung der Kalihalde Niedersachsen
von Hans-Jörg Rüstemeier
L 3174 Entlastungsstraße Petersberg
Die Gemeinde Petersberg plant ein Gewerbegebiet im Bereich der zukünftigen Anschlussstelle der B 458 an die A 7 Fulda-Mitte. In diesem Zusammenhang wird auch eine L 3174 Entlastungsstraße Petersberg als neue, östlich der A 7 gelegene, Verbindung zwischen der B 458 und der bestehenden L 3174 vorgesehen. Das Vorhaben soll im Rahmen eines die straßenrechtliche Planfeststellung ersetzenden Bauleitplanverfahrens zugelassen werden. Die Maßnahme ist ein ca. 1,7 km langes Teilprojekt der geplanten B 87n.Das Vorhaben umfasst für die Bosch & Partner GmbH folgende Teilprojekte:
- Im Rahmen einer UVS werden die Konflikte des Vorhabens aufbereitet und mögliche Varianten in der Linienführung überprüft.
- Im Rahmen eines Landschaftsplans zum Bebauungsplan werden die naturschutzfachlichen Belange der Eingriffsregelung aufgearbeitet.
- Für das Bebauungsplanverfahren werden die erforderlichen Unterlagen inkl. eines Umweltberichtes in Abstimmung mit der Gemeinde Petersberg zusammengestellt. Die Gemeinde wird darüber hinaus im Aufstellungsverfahren begleitet.
von Hans-Jörg Rüstemeier
Planspiel zur Umsetzung der UVP-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU
Die Richtlinie 2014/52/EU zur Änderung der UVP-Richtlinie 2011/92/EU (UVP-Änderungsrichtlinie) ist bis zum 16. Mai 2017 in nationales Recht umzusetzen. Das Forschungsvorhaben verfolgt das Ziel, zu einer europarechtskonformen und zugleich praxis- und vollzugsgerechten sowie aus Umweltsicht anspruchsvollen bundesrechtlichen Umsetzung der UVP-ÄndRL im Rahmen des UVPG des Bundes beizutragen.
Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen drei Planspiele, in denen Akteure:innen aus der UVP-Praxis anhand eines Arbeits- bzw. Referentenentwurfs für ein neues UVPG die neuen Regelungen testen. Dies umfasst auch solche Änderungen des UVPG, die über die bloße Umsetzung der UVP-ÄndRL hinausgehen und darauf abzielen, bislang unklare oder unnötig komplexe nationale UVP-Vorschriften, wie z.B. die Kumulationsregelungen, zu optimieren.
Auf der Grundlage der in den Planspielen gewonnenen Erkenntnisse erarbeitet das F+E-Vorhaben Empfehlungen, die in das Gesetzgebungsverfahren einfließen sollen. Die Empfehlungen werden im Rahmen eines Abschlussworkshop mit weiteren Teilnehmern:innen aus Praxis und Wissenschaft diskutiert.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Vernetzung der F+E-Vorhaben zur naturschutzfachlichen Begleitung der Energiewende
Derzeit sind durch das Bundesamt für Naturschutz zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beauftragt und betreut, in denen die Auswirkungen Erneuerbarer Energien auf Natur und Landschaft untersucht sowie Ansätze zur Konfliktvermeidung und Naturverträglichkeit der Energiewende erforscht und entwickelt werden.
Aufbauend auf einer systematischen Zusammenschau der Forschungsaktivitäten in dem Themenfeld Naturschutz und Energiewende, erfolgt eine zielgerichtete Vernetzung der Projekte untereinander. Dadurch wird ein fachlicher Austausch angestoßen, der dazu beiträgt Synergieeffekte optimal nutzen zu können.
Neben der Etablierung einer Homepage zum kontinuierlichen Transfer von Informationen und Ergebnissen bzw. Zwischenergebnissen der Forschung, werden zur Vernetzung der Akteuren:innen regelmäßige Statusveranstaltung und themenspezifische Workshops durchgeführt.
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