von Hans-Jörg Rüstemeier

Planfeststellungsverfahren in Niedersachsen

Unterstützung der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Einwendungsmanagement von Straßen- und Netzausbauvorhaben.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Spree Rad- und Wanderweg / Spreebrücke

Der Spreeradweg ist ein bedeutender Fernradweg, der von der Quelle des Flusses bis zur Mündung in die Havel in Berlin Spandau führt. Die infraVelo GmbH verfolgt mit der Planung und Realisierung der letzten Teilabschnitte vor der Mündung in Verbindung mit einer neuen Fußgänger:in- und Radfahrer:inbrücke über die Spree das Ziel einen durchgängigen, zeitlich unbeschränkt nutzbaren gemeinsamen Geh- und Radweg herzustellen.

Im Uferbereich der Spree und bei deren Überquerung stellen sich neben verkehrlichen und ingenieurbauwerklichen Herausforderungen auch solche des Umwelt- und Naturschutzes. Die Spree ist auch in Berlin Lebensraum vielfältiger Vogel- und Fledermausarten sowie des Bibers.

Wir sind mit der Erstellung eines Landschaftspflegerischen Begleitplans (LBP) inkl. spezieller artenschutzrechtlicher Prüfung (saP) beauftragt. Das interdisziplinäre Projektteam arbeitet von Beginn an eng zusammen, um in iterativen Abstimmungsprozessen optimale Lösungen zu entwickeln.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

EU-Leuchtturmprojekt "Biomassewertstoffzentrum Voralb"

Für den Kommunalverbund aus 10 Voralb-Gemeinden im Raum Bad Boll wurde auf der Basis von Biomasse aus der Landschaftpflege und kommunalem Grünschnitt ein naturverträgliches Bioenergiekonzept erarbeitet. Mit diesem Konzept haben sich die Gemeinden in einem Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg beteiligt, in dem Fördermittel der EU und des Landes Baden-Württemberg ausgeschrieben wurden. Das entwickelte Bioenergiekonzept wurde in dem Wettbewerb als EU-Leuchtturmprojekt ausgewählt.

Das von uns in intensiver Abstimmung mit den beteiligten Voralbgemeinden und der Öffentlichkeit entwickelte Konzept sieht vor, eine von den Gemeinden gemeinsam getragene Bioenergienutzung zu etablieren, die im Wesentlichen kommunale Biomassereststoffe aus der Kulturlandschaft verwertet und so die Erhaltung und die Pflege der wertvollen Kulturlandschaft als Naturkapital der Gemeinden unterstützt und gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz im lokalen Bezug leistet.

Zentrales Element des vorgeschlagenen Konzeptes bildet eine interkommunale Biomasseleitstelle. An die Leitstelle angeschlossen sind dezentrale Biomassesammelstellen und ein zentrales Biomassewertstoffzentrum, in dem die vorsortierte Biomasse zentral aufbereitet wird. Organisatorisch verbunden ist das Zentrum mit einer angrenzenden zentralen Biogasanlage zur Verwertung krautiger und grasartiger Biomasse. Die bei der Biogasverstromung anfallende Abwärme wird zur Aufbereitung der holzigen Anteile verwendet, die anschließend in dezentralen Heizanlagen verwertet wird.

Als Vorarbeiten für die Konzeptentwicklung wurde eine detaillierte Potenzialabschätzung möglicher verfügbarer Reststoffe im Raums des Gemeindeverbundes durchgeführt.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Umweltverträgliche Standortsteuerung von Solar-Freiflächenanlagen

Die räumlichen Ansprüche für die Energiewende, hier den Ausbau der Solarenergieerzeugung, müssen möglichst umweltverträglich erfüllt werden. Die Praxiserfahrungen aus dem EEG-Kontext, der Regionalplanung, der kommunalen Planung und der Projektentwicklung werden analysiert, beurteilt und in Handlungsempfehlungen zusammengeführt. Dabei werden auch aktuelle Entwicklungen berücksichtigt, so die Zunahme von Solarprojekten außerhalb des EEG-Rahmens, die zunehmende "Öffnung" der landwirtschaftlichen Flächen, die Etablierung von AgriPV und die Möglichkeiten und Grenzen, mit Solarparks auch naturschutzfachliche Vorteile zu erreichen.

Publikationen:

Günnewig D., Johannwerner E., Kelm T., Metzger J., Wegner N., Moog C, Kamm J. Dezmber 2022:
Umweltverträgliche Standortsteuerung von Solar-Freiflächenanlagen, EVUPLAN des BMWK, FKZ 3719 43 105 0, Abschlussbericht, TEXTE 141/2022. Umweltbundesamt (Hg.). » Link (05.03.2024)

Günnewig D., Johannwerner E. (Bosch & Partner), Metzger J., Kelm T. (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung), Wegner N. (Stiftung Umweltenergierecht) Mai 2022:
Umweltverträgliche Standortsteuerung von Solar-Freiflächenanlagen Handlungsempfehlungen für die Regional- und Kommunalplanung. Umweltbundesamt (Hg.). » Link (05.03.2024)

Günnewig D., Johannwerner E. (Bosch & Partner), Metzger J., Kelm T. (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung), Wegner N. (Stiftung Umweltenergierecht) Februar 2022:
Anpassung der Flächenkulisse für PV-Freiflächenanlagen im EEG vor dem Hintergrund erhöhter Zubauziele - Notwendigkeit und mögliche Umsetzungsoptionen, TEXTE 76/2022. Umweltbundesamt (Hg.). » Link (05.03.2024)

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Monitoring der Maßnahmen zur Haldenrekultivierung Halde Niedersachsen

Die K+S Entsorgung GmbH plant die Rekultivierung der Kalirückstandshalde „Niedersachsen“ in Wathlingen (Landkreis Celle). Hierzu soll eine qualifizierte Abdeckung der Halde mit geeigneten Böden und Bauschuttfraktionen sowie anschließender Begrünung durchgeführt werden. So soll die Neubildung von salzhaltigen Wässern signifikant reduziert und damit eine nachhaltige Lösung der Althaldenthematik erreicht werden.
Im Rahmen der Rekultivierungsmaßnahme soll die Halde zum Teil neu konturiert werden. Außerdem sollen umfangreiche Drainage- und Wasserfassungsmaßnahmen durchgeführt werden. Zur Aufbereitung des in den Schüttkeil der Deponie einzubauenden Boden- und Bauschuttmaterials soll eine Recyclinganlage für Bauschutt in unmittelbarer Nähe der Halde errichtet werden.
Für die Maßnahme wurde ein bergrechtlicher Rahmenbetriebsplan erstellt, dessen Zulassung ein Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung erfordert. Hierfür wurden von bosch & partner alle notwendigen umweltfachlichen Beiträge erarbeitet.
Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem angrenzenden FFH-Gebiet „Brand“, das eines der größten Kammmolchvorkommen in Niedersachsen beherbergt. Hierfür war zu beurteilen, inwieweit die Konturierung und Rekultivierung der Halde möglicherweise erhebliche Beeinträchtigungen verursachen könnten.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Ausführungsplanung und Umweltbaubegleitung Hochwasserschutz Westendorf

Das Projekt umfasst Baumaßnahmen für einen ortsnahen Hochwasserschutz für die Gemeinde Westendorf durch einen Deich und ein Hochwasserschild. Zudem wird die Schmutter auf einer Fläche von ca. 5,8 ha ökologisch ausgebaut; eine naturnahe Auendynamik wird geschaffen. Dafür wird der alte Deich südwestlich von Westendorf rückverlegt, die Schmutter durch die Anlage zweier Nebenarme mit einer Länge von insgesamt ca. 700m verlängert, ein Altarm geschaffen und eine extensive Auenwiese angelegt.

Wir wurden beauftragt, die Erstellung der oben genannten ökologischen Bestandteile der Baumaßnahmen in zwei Teilen fachlich zu begleiten. Zum einen wurden ein detaillierter Plan und ein Leistungsverzeichnis für die Ausführung der Baumaßnahmen erstellt. Zum anderen wurde die Bauausführung aus ökologischer und artenschutzrechtlicher Sicht fachlich begleitet und dokumentiert.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Vögel und Windenergienutzung

Die angemessene Bewältigung der Anforderungen des Naturschutzes ist auf allen Planungsebenen ein elementarer Bestandteil jedes Vorhabens zum Ausbau der erneuerbaren Energien und eine besondere fachliche Herausforderung. Dies gilt insbesondere in Anbetracht der notwendigen rechtskonformen Umsetzung des europäischen und deutschen Artenschutzrechts. Vor diesem Hintergrund soll die Bewältigung artenschutzrechtlicher Konflikte/Probleme im Kontext der Windenergienutzung, insbesondere im Zusammenhang mit dem Tötungs- und Verletzungsverbot nach § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG, im Fokus der Betrachtungen des F+E-Vorhabens stehen. Das Vorhaben analysiert daher ausgewählte Fragestellungen im Zusammenhang mit der Prognose, Bewertung und Bewältigung artenschutzrechtlicher Konflikte in Genehmigungsverfahren von Vorhaben zur Windenergienutzung. 

Dazu werden aktuell verfügbare methodische Ansätze zur Beurteilung des „signifikant erhöhten Tötungsrisikos“ erfasst und systematisiert. Auf der Grundlage der Auswertung der verschiedenen Ansätze, sind diese rechtlich, naturschutzfachlich und planerisch zu beurteilen. Dabei sind vorhandene Defizite zu bestimmen und positive Beispiele darzulegen.

Des Weiteren sind die fachlichen und rechtlichen Voraussetzungen für ein etwaiges artenschutzrechtliches Ausnahmeverfahren (§ 45 BNatSchG) differenziert darzustellen. Dabei sind die verschiedenen Ausnahmevoraussetzungen zu untersuchen und im Hinblick auf Windkraftanlagen konkrete Anforderungen an deren Umsetzung zu formulieren.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

FFH-VP für Straßenbauvorhaben

Überarbeitung des Leitfadens sowie des Gutachtens zur FFH-VP im Straßenbau

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Indikatorengestützter Umweltbericht Main-Kinzig-Kreis 2020

Der neue Umweltbericht für den Main-Kinzig-Kreis bietet einen umfassenden und zugleich kompakten Überblick über die wichtigsten Entwicklungen im Landkreis.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Bericht zur Lage der Natur in Thüringen 2019

"Viele Bürger:innen engagieren sich im Umwelt- und Naturschutz und haben ein Anrecht darauf, zu erfahren, wie es um die Natur in Thüringen steht". (Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz)

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Flächenpotenziale für Freiflächen-PV

Wirkungen unterschiedlicher Flächenrestriktionen für die nationalen Energieziele

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