von Hans-Jörg Rüstemeier
DIAMONT Data Infrastructure for the Alps
von Hans-Jörg Rüstemeier
Erster Alpenzustandsbericht - Schwerpunktthema Verkehr
Die internationale Arbeitsgruppe „Umweltziele und Indikatoren“ der Alpenkonvention hat im Auftrag der Alpenkonferenz und unter Mitwirkung der Bosch & Partner GmbH Ende 2004 einen Vorschlag zu einem alpenweiten Indikatorensystem und zur Erstellung eines Alpenzustandsberichts vorgelegt. Die Alpenkonferenz beauftragte daraufhin das Ständige Sekretariat in Innsbruck und Bozen, bis zur Alpenkonferenz 2006 einen ersten Alpenzustandsbericht zu erstellen. Hierfür wurde eine internationale Arbeitsgruppe (SOIA RSA) eingerichtet, die in arbeitsteiliger Vorgehensweise einen Bericht zum Schwerpunktthema Verkehr ausarbeiten soll.
Wir übernahmen als einen deutschen Beitrag zum Alpenzustandsbericht die Ausarbeitung der Kapitel „Tourismus und Verkehr“ sowie „Luftqualität“, letzteres in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt in Wien. Ferner wurden Beratungsleistungen zur Gliederung des Berichtes, zur inneren Struktur der Berichtskapitel und zur Ausgestaltung der Datenanfragen an die Signatarstaaten der Alpenkonvention übernommen. Wir waren an den Sitzungen der Arbeitsgruppe und der so genannten „Integration Group“ beteiligt, welche die fachliche Abstimmung der Arbeiten zum Ziel hatte.
Arbeitssprache des Projektes war Englisch.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Ersatzhabitate für den Kammmolch (Trimberg bei Reichensachsen)
Im Rahmen der geplanten Baumaßnahme „Neubau der BAB A 44 zwischen Waldkappel und Hoheneiche“ wird es zu einer Überbauung von Winterquartieren des Kammmolches kommen. Um die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau der BAB A 44 schaffen zu können, planten wir für den Kammmolch vorgreifliche Ersatzmaßnahmen zur Schaffung von Ersatz-Winterquartieren. Eine erhebliche Beeinträchtigung dieser Art konnte so vermieden werden.
Die Maßnahmen umfassen
- die Anlage von Steinschüttungen und Steinmulden,
- die Anlage eines Umgehungsgerinnes am Trimbach,
- die Aufwertung von Stillgewässern,
- das Herstellen von Amphibienleit- und sperranlagen sowie
- die Anlage von Extensivgrünland und Gehölzpflanzungen.
Die Umsetzung von Teilmaßnahmen im Winter 2005/2006 war entscheidend für die Wirksamkeit der Gesamtmaßnahmen und für die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen. Trotz widriger Witterungsverhältnisse und teilweise schwieriger Grunderwerbsverhandlungen konnten die Maßnahmen jedoch erfolgreich realisiert werden. Entscheidend hierbei war die enge und konstruktive Zusammenarbeit in der Planung und Bauausführung mit Vertretern:innen des ASV Eschwege, den betroffenen Landwirten:innen und den bauausführenden Unternehmen. Richtungsweisend war auch der Einsatz von Gehölzen lokaler Herkunft und der Einbau autochthonen Natursteinmaterials.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
LBP zur B 38 - Ortsumgehung Mörlenbach
Der Landschaftspflegerische Begleitplan behandelt den Neubau der Ortsumgehung Mörlenbach (B 38). Das methodische Vorgehen bei der Abarbeitung der Arbeitsschritte des Landschaftspflegerischen Begleitplanes orientiert sich am „LBP-Leitfaden Hessen“ (Bosch & Partner GmbH 2006: Prozessbegleitendes Qualitätsmanagemet für die Erstellung von Landschaftspflegerischen Begleitplänen in Hessen; Entwurf).
Eingriffe durch das Vorhaben entstehen insbesondere in strukturierten Offenlandbereichen, Waldgebiete sind nur peripher betroffen. Umfangreiche Vermeidungsmaßnahmen in Form von aufwändigen Bauwerken können den Eingriff in den Naturhaushalt möglichst gering halten. So werden die Weschnitzaue und die Mörlenbachaue mit weiten Brückenbauwerken gequert; der Bereich des Waldgebietes der Berkersklamm (Funktion u.a. als Jagdgebiet für die Bechsteinfledermaus und das Große Mausohr) und der Bereich Kisselhöhe (u.a. aus Lärmschutzgründen) werden untertunnelt.
Verbleibende Beeinträchtigungen werden über Ausgleichs- und Ersatzsmaßnahmen kompensiert. Die Erstellung des Maßnahmenkonzeptes erfolgt unter Berücksichtigung der Ziele der Regionalplanung und bezieht auch Vorschläge aus der Landwirtschaft mit ein. Die Ermittlung des Kompensationsumfanges erfolgt in Anlehung an die neue Kompensationsverordnung von Hessen, die im September 2005 in Kraft getreten ist, und die die allgemein zu berücksichtigenden Grundsätze bei der Durchführung von Kompensationsmaßnahmen regelt.
von Hans-Jörg Rüstemeier
Leitfaden für PV-Freiflächenanlagen
von Hans-Jörg Rüstemeier
Gestaltungskonzept für Neu- und Umbau von Lärmschutzanlagen
Zwischen dem AD Kassel Süd und der AS Kassel Ost wird die BAB A7 auf einer Länge von 6,2 km 8-streifig ausgebaut. Der Schwerpunkt eines Gestaltungskonzeptes für bestehende und neu zu errichtende Lärmschutzanlagen liegt dabei in der Gestaltung angrenzender Anliegerbereiche und Straßenräume. Durch ein teilweises Versetzen der bestehenden Lärmschutzwände zur Autobahn hin, werden diese Räume geöffnet, durch den großflächigen Einsatz von Glaselementen durchlichtet und die Wohn- und Aufenthaltsqualität insgesamt dadurch erhöht. Die notwendige Erhöhung bestehender Anlagen geschieht ebenfalls mit Glaselementen.
Durch die eingesetzten Gestaltungselemente wird ein lokaler Bezug zum Stadt- und Landschaftsraum Kassels herbeigeführt. Er wird durch eine in die Betonporenelemente eingearbeitete Wellenlinie erzielt, die die Topografie des Kasseler Hügellandes symbolisiert. Demgegenüber werden gerade Linien zur Charakterisierung der Kasseler Stadtgestalt herangezogen. Die stadtbildprägende Architektur wird durch die Firstlinien von Druselturm, Fridericianum und Marstall symbolisiert. Beide Linienelemente kontrastieren in Inhalt und Form, nähern sich aber in Ihrer farblichen Gestaltung. Dadurch wird ein Strukturkontrast bei gleichzeitiger Farbidentität erzielt, wodurch der Gesamtanlage in Verbindung mit vorhandenen Raumgitterwänden und neu zu setzenden Gabionen eine zurückhaltende Rhythmik verliehen wird.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Landschaftspflegerischer Begleitplan zum Neubau der B 67n/B 474n
Die B 67n / B 474n zwischen Reken und Dülmen stellt das letzte Teilstück einer großräumigen, überregional bedeutsamen Verbindung zwischen der A 3 im Rheinland und der A 43 im Münsterland dar. Sie weist im zu untersuchenden Abschnitt eine Länge von ca. 15,5 km auf und wird mit einer 2+1 Führung ausgestattet, d.h. es ist ein mittig geführter, zusätzlicher Überholstreifen vorgesehen. Die bauliche Ausführung ist gemäß Bundesverkehrswegeplan als anbau- und kreuzungsfreie Kraftwagenstraße vorgesehen, so dass die Anlage eines separaten landwirtschaftlichen Wegenetzes sowie zahlreicher Über- und Unterführungsbauwerke erforderlich wird.
Die Trasse verläuft durch die parkartige, ebene Landschaft des Münsterlandes, die sich durch einen Wechsel von ackerbaulich geprägten Gebieten, Niederungsbereichen und kleineren Waldgebieten auszeichnet und in ihrem Verlauf insgesamt sechs Fließgewässer quert.
Für die Erarbeitung des LBPs werden die inhaltlichen und methodischen Anforderungen des Erlasses Naturschutzrechtliche Eingriffsregelung bei Bundesfern- und Landesstraßen gemäß Bundesnaturschutzgesetz und Landschaftsgesetz NW – Eingriffsregelung Straße (ERegStra) zugrunde gelegt.
Ein Schwerpunkt des Kompensationskonzeptes liegt darin, die Eingriffe in die zahlreichen Fließgewässer sowie ihre Niederungsbereiche einschließlich ihrer besonderen faunistischen Funktionen v.a. für Wat- und Wiesenvögel räumlich-funktional zu kompensieren. Die landschaftsgerechte Einbindung der Trasse sowie der durch die kreuzungsfreie Führung erforderlichen Über- und Unterführungsbauwerke stellt eine weitere Herausforderung des Projektes dar.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
UVP-Screening am Flughafen Frankfurt Main
von Hans-Jörg Rüstemeier
Umweltbericht länderübergreifendes UNESCO-Biosphärenreservat Rhön
Nach der Erarbeitung eines Konzepts für eine ökosystemare Umweltbeobachtung im Biosphärenreservat Rhön (1997 - 2002) haben sich die Biosphärenreservatsverwaltung der beteiligten Länder Bayern, Hessen und Thüringen dazu entschlossen, einen integrierten Umweltbericht für das Biosphärenreservat zu erstellen.
Der Bericht nutzt die bestehenden Beobachtungsdaten im Biosphärenreservat und seinem Umfeld. Daher waren die datenerhebenden Landesämter und Landesanstalten in die Erstellung des Berichtes einbezogen. Neben Umweltdaten wurden im Sinne des DPSIR-Ansatzes auch sozio-ökonomische Daten für die Berichterstellung genutzt.
Wir unterstützten die Verwaltungen in allen Aufgaben, die die Erstellung des Umweltberichts betrafen. Dies umfasste u. a.:
- die Beratung beim strukturellen Aufbau, der Themen- und Indikatorenauswahl, der Gliederung und der Gestaltung des Berichtes,
- die Konzeption von Formblättern (factsheets) zur Dokumentation von Indikatoren und Datensätzen,
- den Aufbau einer Datenbank zur strukturierten Ablage von Rohdaten, Datenauswertungen und Bewertungsgrundlagen,
- die Koordination der Landesämter und Landesanstalten bei der Auswertung und Bewertung ihrer Daten,
- die Zusammenführung aller Teilbeiträge zu einem Umweltbericht.
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von Hans-Jörg Rüstemeier
Neubau der BAB A 44 von Kassel nach Herleshausen
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von Hans-Jörg Rüstemeier
ICE-Flughafenanbindung Köln/Bonn
Die Landschaftspflegerischen Maßnahmen zur ICE-Flughafenanbindung Köln/Bonn wurden in den Jahren 1997 und 1998 in vier Planfeststellungsabschnitten (PFA 81 bis 84) planfestgestellt. Die in den Planfeststellungsbeschlüssen enthaltenen Festlegungen konnten jedoch nicht in allen Teilen 1:1 umgesetzt werden. Durch Änderung der Grunderwerbsverhältnisse und der technischen Planung, durch notwendige Anpassungen im Laufe des Baugeschehens zum Neubau der ICE-Trasse und durch entwicklungsbedingte Änderungen der naturräumlichen Gegegebenheiten wurden in den Jahren 2004 bis 2006 diverse Planänderungsverfahren durchgeführt. Wir haben diese Verfahren unter Beteiligung des Eisenbahnbundesamtes, der Stadt Köln, des Flughafens Köln/Bonn der Naturschutzbehörden sowie der beauftragten Bauunternehmen bearbeitet.
Bei notwendigen Maßnahmenänderungen oder Maßnahmenverlegungen wurde besonders darauf geachtet, dass die durchgehende Durchgrünung der eher landwirtschaftlich geprägten Flächen in den Stadtbezirken Zündorf und Wahn erhalten bleibt. Das Konzept, im Grünzug Zündorf-Wahn Biotoptrittsteine von der Wahner Heide zum Rhein zu schaffen und dadurch einen ökologischen Verbund zu schaffen, wurde gewahrt. In einem abschließenden Verfahren wurden alle Änderungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Eingriffs-/ Ausgleichsbilanz überprüft, Mehr- oder Mindereingriffe ermittelt und in einer abschließenden Bilanz für alle vier Planfeststellungsabschnitte dargestellt. Dadurch wurde ein Planungsinstrument zur Umsetzungskontrolle landschaftspflegerischer Begleitmaßnahmen geschaffen und wirkungsvoll eingesetzt.
von Hans-Jörg Rüstemeier
Ehrwalder Mähderprojekt - Erhalt und Wiederbewirtschaftung
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