von Hans-Jörg Rüstemeier

Überarbeitung der Kennblätter des Umweltindikatorensets NRW

Klarer Fokus, verständliche Darstellung, nachvollziehbare Struktur – eine Präsentation aus einem Guss bringt die Informationen aus dem Umweltindikatorensystem an ihre Zielgruppe.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Ausführungsplanung Maßnahmenkomplex 3 – Offenland bei Hagenau

Ausbau der Wasserstraße und Verbesserung des Hochwasserschutzes Straubing – Vilshofen

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Viktualienmarkt München, Gutachten Baumverpflanzbarkeit

Baumverpflanzungen für die Erneuerung des Viktualienmarktes

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Straßenverkehrsbedingten Nährstoffeinträgen in empfindliche Biotope

Für die Beurteilung von Stickstoffeinträgen in FFH-Verträglichkeitsprüfungen hat sich nun auch in Deutschland der Maßstab der Critical Loads etablliert. Diesem Thema widmet sich der seit Dezember 2013 vorliegende F+E-Bericht, der die Ergebnisse des gleichnamigen F+E-Vorhabens der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) dokumentiert. Bearbeitet wurde das F+E-Vorhaben von der Bosch & Partner GmbH in Kooperation mit FÖA-Landschaftsplanung GmbH, Lohmeyer GmbH & Co. KG sowie ÖKO-DATA GmbH. Mitgewirkt haben das Büro AVENA GbR sowie das Büro für angewandte Ökologie und Forstplanung GmbH.

Untersuchung und Bewertung von straßenverkehrsbedingten Nährstoffeinträgen in empfindliche Biotope

Der F+E-Bericht enthält auf der einen Seite eine umfassende Darstellung der fachlichen und rechtlichen Grundlagen zu diesem Thema und auf der anderen Seite mit zahlreichen Experten diskutierte und abgestimmte Methodenvorschläge für die FFH-Verträglichkeitsprüfung zum Aus- und Neubau von Straßen. Zur Bestimmung der Empfindlichkeit von FFH-Lebensraumtypen und Anhang II-Arten wurden mit Hilfe des Einfachen Massenbilanz-Modells (SMB) gemäß anerkannter Standards des ICP Modelling & Mapping in Verknüpfung mit dem BERN-Modell der Firma ÖKO-DATA FFH-spezifische Critical Loads für Stickstoffeintrag berechnet. Im Ergebnis wurden Critical Loads für eine umfassende Liste von Standort-/Vegetationstypen, die für die in Deutschland vorkommenden FFH-Lebensraumtypen und Anhang II-Pflanzenarten repräsentativ sind, ermittelt. Weitere Methodenvorschläge beziehen sich auf die quantitative Bestimmung der Hintergrundbelastung und der vorhabensbezogenen Zusatzbelastung mit Stickstoffeinträgen, für die Bestimmung der Empfindlichkeit von FFH-Lebensraumtypen und Anhang II-Pflanzenarten gegenüber Stickstoffeintrag, für die Abgrenzung von irrelevanten und bagatellhaften Stickstoffeinträgen sowie für die Planung von Schadensbegrenzungs- und Kohärenzmaßnahmen.

Die im F+E-Bericht vorgeschlagenen Methodenansätze werden derzeit im Rahmen des FGSV-Arbeitskreises 2.12.2 "Stickstoff in der FFH-VP" in eine Leitfadenversion überführt. Der F+E-Bericht bildet auch eine wichtige Grundlage für die derzeit laufenden Arbeiten im LANA-LAI-Arbeitskreis "Stickstoff". 

Dem Bericht liegt eine CD bei, die ein Software-Tool zur komfortableren Nutzung der vorliegenden Ergebnisse der Critical-Load-Ermittlung enthält.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

LBP zum Neubau der BAB 49 bei Neuental (Herrenwald), VKE 40

Die hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung beabsichtigt den Weiterbau der BAB A 49 zwischen dem jetzigen Bauende bei Neuental und der BAB A 5. Das Untersuchungsgebiet wird mit dem Herrenwald und dem Dannenröder Forst von großen geschlossenen Waldgebieten geprägt. Getrennt werden die beiden Waldbereiche durch das intensiv grünlandwirtschaftlich genutzte Tal der Klein, begleitet von einem galerieartigen Bachauenwald. Als weiteres prägendes Fließgewässer ist die Joßklein im Herrenwald zu nennen, ein sehr naturnah ausgebildeter Zufluss zur Klein mit flächigen Beständen des prioritären LRT Erlen-Eschen-Auwald.

Die agrarisch genutzten Offenlandbereiche im Untersuchungsraum bieten einigen seltenen Brut- und Rastvogelarten Lebensraum. Der Landschaftspflegerische Begleitplan musste u.a. aufgrund der erheblichen Beeinträchtigung des FFH-Gebietes „Herrenwald“ sowie geschützter Arten (z.B. Fledermäuse, Spechte, Kammmolch) ein Kohärenzkonzept für den LRT 91E0 und artbezogene Maßnahmenbündel integrieren.

Das Maßnahmenkonzept wird daher von drei großen Komplexen geprägt:

  • Aufwertungs- und Umbaumaßnahmen sowie Aufforstungen im und am Herrenwald und Dannenröder Forst
  • Renaturierungs-, Extensivierungsmaßnahmen und Ufergehölzanlagen an der Joßklein und Kleinaue
  • Extensivierungs- und Wiedervernässungsmaßnahmen im Bekassinenloch für die Zielarten Kiebitz, Bekassine, Rebhuhn, Goldregenpfeifer

Die über die des Gebiets- und Artenschutzes hinausgehenden Anforderungen der Eingriffsregelung wurden soweit möglich in diese Maßnahmenkomplexe integriert.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Neubau eines Hubschrauber-Dachlandeplatzes am Erweiterungsbau des Bundeskanzleramtes (Berlin)

Im Zuge der Erweiterung des Bundeskanzleramtes in Berlin soll der bisherigen Hubschrauberlandeplatz im Westen des Kanzlerparks durch einen Dachlandeplatz ersetzt werden. Dazu ist eine Genehmigung gemäß § 6 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) für einen Hubschrauber-Sonderlandeplatz durch die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) erforderlich.

Auf Antrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung hat als zuständige Genehmigungsbehörde zugestimmt, dass eine nach den gesetzlichen Vorgaben erforderliche Vorprüfung des Einzelfalls entfällt und an dieser Stelle eine freiwillige UVP gemäß §7 Abs.3 UVPG durchgeführt wird. Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist ein unselbständiger Teil des luftfahrrechtlichen Genehmigungsverfahrens nach § 6 LuftVG.

Die Bosch & Partner GmbH wurde beauftragt, für diese freiwillige UVP den Scoping-Prozess fachlich zu begleiten und einen UVP-Bericht nach den Vorgaben des § 16 UVPG zu erstellen. Die besondere Aufgabe besteht hier darin, die Abschichtung zwischen dem bereits durchgeführten B-Plan-Verfahren mit Umweltprüfung nach BauGB und dem luftfahrtrechtlichen Genehmigungsverfahren zu koordinieren und die UVP auf der Ebene des luftfahrtrechtlichen Genehmigungsverfahrens auf zusätzliche erhebliche oder andere erhebliche Umweltauswirkungen zu konzentrieren. Gleichwohl ist es im Sinne einer umfassenden Informationspflicht der Öffentlichkeit angeraten, zumindest zusammenfassend im UVP-Bericht für die luftfahrtrechtliche Genehmigung dazustellen, welche Umweltauswirkungen mit welchem Ergebnis bereits auf der vorgelagerten B-Plan-Ebene geprüft wurden.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Betrachtung liegen in den Auswirkungen der geplanten Hubschrauberflüge auf die Umgebung. Dabei können Lärmwirkungen, Luftschadstoffemissionen und visuelle Störwirkungen eine Rolle spielen.  

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Grenzwertreduzierung der Ruhr

Als Folge des Klimawandels wird eine angepasste Talsperrensteuerung für das Einzugsgebiet der Ruhr erforderlich. In verschiedenen FFH-Verträglichkeitsuntersuchungen wird daher untersucht, welche Auswirkungen mögliche Anpassungen in Bezug auf die im Bereich der Fließgewässer liegenden FFH-Gebiete haben können.

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Loisach-Isar-Kanal, Waldbiotopkartierung

Moorwälder aus vergangenen Zeiten

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von Hans-Jörg Rüstemeier

Pflege- und Entwicklungsplan Mussenbach

von Hans-Jörg Rüstemeier

Naturschutzaspekte beim Repowering von Windenergieanlagen

Der Prozess des Repowerings bietet die Chance, aus Naturschutzsicht die Errichtung von Windenergieanlagen (WEA) so zu steuern, dass bestehende Konflikte gemindert werden und wegfallende Kapazitäten möglichst naturverträglich ersetzt bzw. neu zugebaut werden. Noch fehlen jedoch anerkannte Konventionen zu naturschutzfachlichen und rechtlichen Beurteilungen dieses Vorhabentyps sowie zur planerischen und methodischen Umsetzung der zahlreichen Vorgaben. In dem F+E-Vorhaben soll daher der bundesweite Status Quo der Planungs- und Genehmigungspraxis evaluiert und daraus ein Leitfaden zur Best-Practice beim Repowering aus Naturschutzsicht entwickelt werden.

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